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Ziele erreichen: Warum du dir deine Wünsche und Träume bisher nicht erfüllen konntest

Nur wenige Menschen erreichen im Leben das was sie wirklich wollen. Neujahrsvorsätze und lang ersehnte Träume scheinen nur schwer oder gar unerreichbar zu sein. Was ist also das Geheimnis dieser akribischen, beharrlichen und erfolgreichen Persönlichkeiten, die beinahe alles erreichen was sie möchten? In diesem Artikel erkläre ich die Struktur hinter diesen überragenden Leistungen und wie du sie für dein eigenes Leben nutzen kannst.

Kennst du das? Hast du dir schon einmal einen Neujahrsvorsatz vorgenommen, an dessen Umsetzung du kläglich gescheitert bist? Hattest du Wünsche und Träume, die mittlerweile in weite Ferne gerückt sind oder sogar ganz von dir aufgegeben wurden? Ein Problem damit ihre Wünsche und Träume zu erreichen haben deswegen so viele Menschen, weil sie sich entweder selbst im Weg stehen oder weil sie nicht lange genug das Richtige tun.

Wie du einen lang ersehnten Durchbruch erzielst

Das bedeutet der Hauptgrund für das bisherige Nicht-Erreichen deiner Ambitionen ist, dass du dich nicht in deinem Personal Power State befunden hast. Du hast dich mit einschränkenden Glaubenssätzen über dein Potential und das was möglich ist zurückgehalten und/oder eine schlechte Strategie gewählt, mit der zu dein Ziel versucht hast zu erreichen. Die folgenden Schritte sollen dir den lang ersehnen Durchbruch ermöglichen und als Leitfaden dienen, deinen Wünschen und Träumen schrittweise näher zu kommen, indem sie dir zeigen wie du dich in deinen Personal Power State versetzt und deinen eigenen Master-Plan entwirfst.

1. Kreiere eine Vision und verpflichte dich dazu

Am Anfang deines Weges ist es noch nicht notwendig ganz genau zu wissen wo du hin willst. Es genügt vorläufig einmal eine Vision zu haben, die ungefähre Richtung zu kennen und dich voll und ganz dafür zu entscheiden. Dich voll und ganz für deinen vorgenommenen Weg zu entscheiden, bedeutet dich zu ihm zu bekennen und dich dazu zu verpflichten, ihn so lange zu gehen, bis zu dein Ziel erreicht hast. Die Metapher dafür lautet, willst du eine Insel erkunden und erobern, dann verbrenne dein Boot. Damit meine ich jedoch nicht, dass du starr an einem bestimmten Ergebnis festhalten sollst. Es geht vielmehr darum, eine bestimmte Richtung einzuschlagen und von da an stätig Feedback zu nehmen und flexibel zu sein.

2. Trenne dich von einschränkenden Überzeugungen

Ich möchte, dass du dir jetzt kurz Zeit nimmst und folgende Frage beantwortest: Warum habe ich mein Ziel bisher noch nicht erreicht? Und jetzt mache dir bewusst: All die Antworten auf diese Frage (oder zumindest die meisten) sind einschränkende Überzeugungen und hauptverantwortlich dafür, dass du es noch nicht erreicht hast!

Ich höre dich empört oder mit etwas Widerstand sagen, dass das nicht stimmt? Lass mich das etwas genauer erklären. Das menschliche Gehirn ist unglaublich gut darin Fragen zu beantworten. Das heißt wenn du dir Fragen, wie die gerade oben gestellte, immer und immer wieder stellst, bekommst du unweigerlich immer Antworten darauf, wieso du ein Versager bist. Diese Frage einmal zu stellen wäre in Ordnung, um gemachte Fehler auszumerzen, doch es bleibt selten bei einem Mal! Und nachdem du dir diese Fragen oft genug gestellt hast und unzählige Antworten darauf bekommen hast, wieso du zum Scheitern verurteilt bist, fängst du an sie irgendwann zu glauben. Und wieder höre ich ein wenig Widerstand in deinen Worten. Du denkst dir: „Es ist schon klar, dass wenn man anfängt zu glauben ein Versager zu sein nichts mehr weiter geht. Aber was ist wenn meine Fragen andere Antworten hervorgebracht haben? Was wenn ich zu wenig Geld, Unterstützung oder sonstige Ressourcen hatte?“ Auch dann sage ich dir, sind diese Antworten für dein bisheriges Scheitern verantwortlich.

Es gibt unglaublich viele Beispiele erfolgreicher Persönlichkeiten, die im Laufe ihres Lebens unzählige Rückschläge einstecken mussten und oftmals aus scheinbar nichts immer und immer wieder etwas aufgebaut haben. Möglich wurde dies dadurch, dass sie sich zu ihrer Version (keinem speziellen Ziel oder Ergebnis!) verpflichtet haben und durch ihre nie Endende Suche nach Gründen und Möglichkeiten weiter machen zu können und erfolgreich zu sein. Das heißt nimm dir ein Beispiel an diesen außergewöhnlichen Menschen und suche nach Gründen warum auch du dein Ziel erreichen kannst und halte anschließend Ausschau nach Möglichkeiten es zu verwirklichen. (Mehr dazu findest du in meinem Report “Wie du zur besten Version von dir selbst wirst”)

3. Setze dir ein smartes Ziel

Der Unterschied zwischen einem Neujahrsvorsatz oder bloßem Wunsch gegenüber einem echten Ziel ist, dass echte Ziele smart sind. Ich werde das anhand des einfachen Beispiels Abnehmen genau erläutern:

S:        spezifisch & positiv
M:       messbar
A:        attraktiv
R:        realistisch
T:        terminiert

  • Damit ein Ziel überhaupt erreichbar ist, muss es spezifisch und positiv formuliert sein. Anstatt zu sagen: „Ich möchte nicht mehr so dick sein.“ definiere besser ganz genau was du erreichen willst (z.B. Ich möchte 10 Kg verlieren und mein Wunschgewicht erreichen).
  • Danach ist es wichtig regelmäßig zu messen ob du auf Kurs bist, um im gegebenen Fall eine Kurskorrektur einleiten zu können. Darüber hinaus ist es auch wichtig zu messen, um zu wissen wann du dein Ziel erreicht hast und keine wertvolle Energie mehr hineinsteckst (im Fall Abnehmen ist es wichtig sich regelmäßig abzuwiegen).Attraktiv muss es Ziel deswegen sein, damit du auch wirklich an seiner Erreichung dran bleibst und lange genug durchhältst. Mache dir hierfür ein wirklich anziehendes Zielbild (z.B. wie du attraktiv und vital am Strand spazierst du dich die Menschen mit ihren Blicken förmlich ausziehen).
  • Realistisch bedeutet nicht, dass du nicht groß denken und träumen darfst. Das zu tun, ist sogar ausdrücklich erwünscht. Deswegen gibt es sogenannte kurz-, mittel- und langfristige Ziele. Viele Menschen scheuen sich jedoch davor sich große Ziele zu setzen, weil sie Angst davor haben diese nicht zu erreichen. Doch denken wir das einmal genauer durch. Person A setzt sich ein großes Ziel und erreicht es nicht vollkommen. Person B setzt sich aufgrund der Angst enttäuscht zu werden nur ein kleines Ziel und erreicht diese auch.

Wie bereits Anfangs beschrieben ist die eingeschlagene Richtung das entscheidende und nicht irgendein bestimmtes Ergebnis. Selbst wenn Person A ihr Ziel nicht vollkommen erreicht hat, ist ihr durch den weiter zurückgelegten Weg an Entwicklung weitaus mehr gelungen als Person B, die sich aufgrund einer möglichen Enttäuschung nur ein kleines Ziel gesetzt hat. Ich wiederhole noch einmal: Das entscheidende ist die Richtung die man eingeschlagen hat und  der Grad an Entwicklung den man währenddessen macht und nicht ein spezielles Ergebnis! Wenn du dich im Leben traust dir große und anziehende Ziele zu setzen, wirst du viel weiter kommen und dich mehr entwickeln, als wenn du dir aus Angst vor einer möglichen Enttäuschung     nur kleine Ziele setzt. Realistisch zu sein bedeutet für mich viel mehr sich im Handlungsspielraum seiner Körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu bewegen. Ein 1,50 oder 1,60 m kleiner Mann kann noch so sportlich sein,  allerdings wird er mit sehr großer Wahrscheinlichkeit kein Profi Basketballer werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass er nicht in einer anderen Sportart professionell tätig werden kann.

  • Zu guter Letzt ist es wichtig dir zu überlegen, bis wann du dein Ziel erreich haben willst. Die von dir selbst gesetzte zeitliche Grenze bringt noch einmal zusätzlichen Ansporn. Solltest du dein Ziel einmal nicht bis zum gewünschten Zeitpunkt erreichen können oder bemerken, dass dein ursprünglicher Zeitplan unrealistisch und nicht einzuhalten ist, dann setze dir eine neue und machbare Frist.

4. Strebe dein Idealbild an

Nachdem du dir dein smartes Ziel gesetzt hast, stelle dir vor wie jemand ist, der dein Ziel schon erreicht und wie du sein müsstest, um es erreichen zu können. Die folgenden Fragen zeigen dir wo du noch Potential zur Entwicklung hast und liefern dir Ideen für konkrete Schritte. Schlüpfe während oder nach ihrer Beantwortung voll und ganz in die Rolle deines Vor- oder Idealbilds.

  • Wie müsste ich sein, um mein Ziel zu erreichen?
  • Wie ist jemand, der mein Ziel schon erreicht hat?
    • Was sind die Gründe und Ursachen für diesen Erfolg?
    • Welche Einstellungen und Überzeugungen hat diese Person?
    • Welche Ausbildungen und Fähigkeiten?
    • Welche Verhaltensweisen und Gewohnheiten?

5. Entwirf deinen Master-Plan

Folgende Fragen sollen dir konkrete Schritte bewusst machen, damit du endlich loslegen kannst. Denn wenn nun keine konkrete Handlung oder Aktion folgt, waren die bisherigen Schritte wertlos.

  • Was gilt es als erstes zu tun? Was ist der erste Schritt?
  • Wie sehen die nächsten, kommenden Schritte aus?
  • Wer und was kann mich unterstützen?
  • Woran erkenne ich, dass ich auf Kurs bin?
  • Was kann ich tun, um wieder auf Kurs zu kommen?
  • Wie kann ich bereits das gehen des Weges genießen?
  • Wer kann mir als Vorbild/Mentor dienen?

6. Sei vorausschauend

Nun soll dir bewusst werden, dass jede Veränderung auch seinen Preis hat, damit du das Positive bewahren kannst und auch weißt, dass du womöglich manche Dinge für dein Ziel aufgeben musst. Darüber hinaus gilt es herauszufinden was du tun kannst, damit die für dich wichtigen Menschen mit deiner Veränderung leben können und wie du dir unteranderem dadurch noch einen extra Antrieb verschaffst.

  • Was ist das Gute am alten/jetzigen Zustand oder Verhalten?
  • Was ist das Schlechte am neuen Zustand oder Verhalten?
  • Was ist das Schlechte, das Negative am alten/jetzigen Zustand oder Verhalten?
  • Was ist das Gute, das Positive am neuen Zustand oder Verhalten?
  • Wie können die Vorteile des alten/jetzigen Verhaltens oder Zustandes auch weiterhin gewährleistet bleiben?
  • Können die für mich wichtigen Menschen mit der Veränderung leben?
    • Wenn nicht, was kann ich tun oder anpassen, damit dies möglich wird?

Fazit

Die beschriebenen Schritte bieten dir eine tolle Anleitung, um von Null an beginnen zu können und ins Tun zu kommen. Wenn du einmal nicht weißt was zu tun ist, ist es ratsam sich einen Mentor zu suchen. Ein guter Mentor ist in den meisten Fällen jemand, der das was du erreichen willst entweder schon erreicht hat, oder dir zumindest zeigen kann, wie du an dein Ziel gelangen kannst. Solltest du dann trotz der erprobten Strategie, trotz einer Schritt für Schritt Anleitung nicht in der Lage sein, dein Ziel du erreichen, empfehle ich dir professionelles Coaching in Anspruch zu nehmen. Denn dann liegt der Grund für dein Scheitern wahrscheinlich an einschränkenden Überzeugungen, die dich daran hindern in deinen Personal Power State zu kommen und dein volles Potential nutzen zu können.

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